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Es werden Posts vom Februar, 2012 angezeigt.

Warum ich ohne Spiegelreflexkamera nicht mehr leben kann – aber trotzdem mit einer Knipse unterwegs bin

Eigentlich bin ich fototechnisch hervorragend ausgestattet. In meiner Fototasche tummelt sich alles, was der Hobbyist braucht, um die Festplatte mit Bildern aus allen Lebenslagen vollzumüllen. Eine schicke digitale Spiegelreflex findet sich da, dazu zwei (Standard-)Zoomobjektive und einige wenige nette Festbrennweiten.. Dazu ein ganz guter Blitz aus Zirndorf. Den benötige ich nur selten, Kameras mit mFT, APS-C- und Kleinbildsensoren können es schließlich langsam mit militärischen Nachtsichtgeräten aufnehmen. Aber manchmal ist halt gar kein Licht, oder ich möchte Verwacklungsunschärfe vermeiden, obwohl sich die Motive in der Düsternis bewegen. Manche finden Aufsteckblitze ja absolut UNMÖGLICH, denen kann ich aber auch nicht helfen.
Die EX1, der DSLR-Killer :-)
Das ist eine wunderbare Ausstattung, den Nachteil will ich nicht verschweigen: selbst wenn ich nur Kamera, Ersatzakku und noch zwei weitere Objektive einpacke, reißen da über drei Kilo an der Schulter. Das ist nix für das spontane…

Unterwegs: Der traurige Januar

Viel unterwegs gewesen in den ersten Wochen des Jahres, Dinge erledigt. Bei Regen und Düsternis stundenlang durch die leergefegte Brandenburger Landschaft. Durchs Zugfenster ein Quäntchen vom knappen Licht eingefangen und ins trübe Berlin mitgenommen. Es hat nicht geholfen.Samsung EX1, 1/125, ISO 400

Wo, wo bist du?

Symbolfoto. Dieser Film ist natürlich noch da.Nun ist es passiert. Ein belichteter Film ist verloren gegangen, das erste Mal seit ich fotografiere. Abgegeben hatte ich ihn in der letzten Woche des vergangenen Jahres, er verschwand auf dem Weg zwischen Labor und Drogeriekette. Ich frage mich, ob dieser Verlust zum Menetekel für dieses 2012 werden könnte. Das neue Jahr begann nicht gut, ein paar unschöne Dinge passierten. Sie forderten einen Großteil meiner Aufmerksamkeit und fraßen meine Energie. Den Film vergaß ich darüber.Vor ein paar Tagen fiel mir der Abholschein wieder in die Finger, erwartungsvoll durchsuchte ich in der Drogerie die Fächer mit den entwickelten Filmen. Nichts. Meine Negative waren nicht da. Der junge Angestellte aus der Fotoabteilung guckte ratlos, wühlte ebenfalls, fand nichts, telefonierte mit dem Labor. Dann die Info: der Film sei unentwickelt zurückgesendet worden, weil ich “falsch” bestellt hätte. Die gewünschte Entwicklung ohne Abzüge sei nicht möglich. Das …