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Das ist kein Frühlingsbild (oder doch?)

Es ist ja Frühling zurzeit. Die Zeit der Blumen, des Blühens, des blauen Himmels.  Menschen schmeißen die Oberbekleidung und die langen Hosen in die Ecke, egal wie aprilfrisch der Wind noch um die Ecke pustet. Das Tattoo muss ans Licht, hat schließlich eine ordentliche Stange Geld gekostet, muss sich rentieren. Und so traben sie wieder in Unterwäsche durch die Straßen Berlins, die winterblasse Haut blitzt in der Sonne, als hätte der Klimawandel die Stadt bereits Richtung tropische Zone verschoben. Das ist jedoch mitnichten der Fall. Am 22. April verzeichnete die Tempelhofer Wetterstation der FU Berlin knapp 14 Grad Celsius Höchsttemperatur – am frühen Nachmittag wohlgemerkt, wenn die Sonne am höchsten steht.

kahle Kopfweiden an einem TeichVon der Wohlfühltemperatur ist das weit entfernt, nach einem langen Sonntagsgewaltmarsch durch den Britzer Garten brauchte ich erstmal ein heißes Getränk. Aber kommende Woche startet der Wonnemonat Mai und bekanntlich wird dann alles besser.

Beim Sonntagsspaziergang in Britz kamen wir auch wieder am Kopfweidenpfuhl vorbei – so schön deprimierend wie auf diesem Bild sehen sie aber nur im Winter aus.  Auf dem Bild fehlen im Grunde nur noch die Nebelschwaden.Gruselig, was? Da wird es doch einem gleich ganz fröstelig ums Herz.

Was das alles mit dem Frühjahr zu tun hat? Nichts, ich wollte einfach einen Kontrapunkt setzen gegen die ganzen Hach-endlich-wieder-Frühling-sind-das-nicht-tolle-Blumen-Bilder. Aber ich will mal nicht so sein. Deshalb zum Abschluss auch von mir ein Bild passend zur Jahreszeit: Tulpen aus Britz.

Tulpen im Britzer Garten

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