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12tel Blick: Das Licht des Spätsommers

12tel Blick August
Kann das sein, dass der Sommer schon wieder fast zu Ende ist? Die Mittagssonne ist noch warm. Doch das Licht leuchtet schon gelblich, um 12 Uhr werfen die Stuckverzierungen der Fassade schräge Schatten. Der Kirschbaum zeigt sein Spätsommergrün. Etwas müde sieht er schon aus. Das Plakat am Zaun vor dem Bushäuschen kündigt ein Sommerfest an, längst vergangen wie die tropischen Nächte vor dem Café. Vor drei Wochen wurden die Einbauküchen für das neue Haus geliefert. Bald kommen die Möbelwagen der neuen Bewohner.
Ein Bild für Tabeas 12tel Blick-Projekt. Alle Heimatfoto-Blicke gibt es hier unter dem Tag 12tel Blick.

Kommentare

  1. Das Bild wirkt so harmonisch, so entspannt irgendwie. Verrückt.

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  2. ... und die Blumenkästen neben der kleinen weißen Gießkanne reduzieren sich. Vielleicht sind die neuen Nachbarn ja blumiger und das steckt an? ;-) LG Aqually

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  3. Der Neubau hat leider (noch) wenig Charme, fast wünschte ich, er wäre nicht da, nicht neben dem Stuckhaus. Andererseits muss das Neue kommen, weil sonst das Leben stehen bliebe...

    Ganz ruhig ist es bei dir diesmal. Ein schöner Tag im Spätsommer.

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  4. Ja, so sommerstill..., ruhig, fast irgendwie träge... - es bleibt spannend! Lieben Gruß Ghislana

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  5. schön, wie sich die details verändern. es gibt licht auf dem balkon! und die weiße gießkanne ist mir neulich bei nacht gar nicht aufgefallen. ich glaube ja immer noch, da wohnt ne einsame frau. vorhänge zu. am tage, hm. bin ja gespannt, ob der bauzaun dieses jahr noch verschwindet ...

    liebe grüße . tabea

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  6. Obwohl wir viel Sonne hatten, waren dann die anderen Tage irgendwie besonders düster, so als wenn das Wetter das mit einem harten Kontrast wieder ausgleichen wollte. die weiße Gießkanne war mir auch gleich aufgefallen. vG karen

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  7. Ich mag auch sehr die Trägheit in dem Bild. Und die Zusatzinfo, dass das angekündigte Fest bereits vorbei ist, zu dem das Plakat einlädt, verleiht der Szene eine ganz eigene Melancholie. Indes habe ich eine Weile auf die geöffnete Balkontür darüber gestarrt und gehofft, die Bewohnerin würde sich zeigen. Um die Blumen zu gießen, den Fotografen gegenüber mißtrauisch zu beäugen oder zumindest Tür und Vorhänge zu schließen. Aber nichts passierte.
    Ob wir eher einen von den neuen Nachbarn sehen werden? Ich kann mir im Moment allerdings nicht vorstellen, dass auf diesen ungemütlichen Balkonen jemals jemand sitzen wird. Im Studium heißt es bei solchen Entwürfen immer, dass dort wohl nichts stattfinden wird außer Bierkästen lagern oder Wäsche trocknen. ;o)
    LG
    tanïa

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    1. Eine gute Dreiviertelstunde stand ich vor dem Haus, wie immer habe ich niemanden gesehen. Wir wohnen ja in der gleichen Straße und ich habe sowieso den Eindruck, dass außer uns und der Nachbarin niemand seinen Balkon wirklich benutzt.

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