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Das unsichtbare Flugzeug

Mitten_in_Leipzig

Ich war dieser Tage wieder zu Besuch in meinem geliebten Leipzig. Und auf einmal, auf dem Weg vom Mittagessen zur Straßenbahn, hörte ich dieses charakteristische Geräusch, wenn jemand auf Pflaster Fußball spielt. Ich blickte um die Ecke und sah die Jungs dem Ball nachjagen. Und über allem schwebte dieses Flugzeug, das niemand beachtete. Auch ich hatte es irgendwann nicht mehr wahrgenommen, obwohl oder weil ich eine Zeitlang fast täglich an dieser Ecke vorbei ging. Und jetzt, Jahre später, war der Flieger auf einmal wieder für mich da. Einer der Jungs kam mir nach und fragte mich, was ich da eigentlich fotografiert hätte. Und als ich sagte, das Flugzeug, da starrte er mich verständnislos an, als wüsste er nicht, welches ich denn meinte. Wahrscheinlich konnten nur meine Kamera und ich es sehen.

Kommentare

  1. Tolles Foto. Ich stell mir grade vor, wie Du, während Du das Geräusch vernimmst, die Kamera in der letzten Sekunde rausnestelst und sehr schnell exakt scharfstellst.
    Gruß, Birgit

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  2. Flugzeug, Himmel, Wand, zum Glück gesehen.

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  3. Hallo, da muss man einige Male hinschauen. Toller Moment, auch mit den Jungs im Vordergrund.

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  4. Ich grübele hier rum, aber ich muss zugeben, ich kapier´s nicht. Was ist denn an dem Flugzeug unsichtbar? Klärt mich auf, bitte.
    LG

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    1. Es geht mir darum, dass Dinge irgendwann nicht mehr wahrgenommen werden, wenn man sie zu oft gesehen hat. Selbst wenn es sich um ein Flugzeug auf dem Dach handelt. Aber das fiel mir nur so nebenbei auf, als ich das Foto wegen der interessanten Szene machte und der Junge das Flugzeug offenbar als nicht Besonderes ansah.

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  5. ;-) schön formuliert..., dass man Dinge irgendwann nicht mehr wahrnimmt, wenn man sie zu oft gesehen hat... - wäre schade, wenn es immer so wäre... jetzt werd ich den Post mal nach Leipig weiterreichen..., mal sehen, ob die das Flugzeug überhaupt schon mal gesehen haben... Lieben Gruß Gh

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    1. Ach so, natürlich ein ganz tolles Foto! Ich habe mich auf den ersten Blick hin richtig erschrocken. Dass die Jungs nicht wegrennen, sondern spielen, habe ich erst auf den zweiten Blick gesehen...

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