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12tel-Blick November: Da möchte man nicht mehr vor die Türe

Ha, gestern war ein Novembertag wie aus dem Bilderbuch: Dicke Wolken, ab und zu ein fieser Regenguss, ein kalter Wind riss die letzten Blätter von den Bäumen und schnitt durch meinen Mantel. Nach einer guten halben Stunde packte ich mit klammen Fingern Stativ und Kamera ein und floh ins nächste Kaffee, um mich dort mit einem heißen Espresso wieder auf Betriebstemperatur zu bringen. Den Regenschirm brauchte ich glücklicherweise nicht und meiner Pentax macht ein wenig Getröpfel und Geniesel auch nichts aus.

12telBlick November Bushaltestelle mit treibenden Blättern

Diesmal blieb niemand stehen, um ein bisschen fachzusimpeln oder Hasskommentare abzulassen oder einfach nur ein wenig über den Kiez und das Leben und so zu plaudern. Kein Wetter zum Verweilen. Nein, wirklich nicht. Deshalb mache ich mich jetzt auch mal vom Acker, verlasse Berlin für ein paar Wochen Richtung (deutschem) Süden. Energie tanken, müde Knochen und Muskeln aktivieren, zur Besinnung kommen, Hirnwindungen wieder in Form legen. Dann reicht es hoffentlich an dieser Stelle wieder für mehr als den 12tel Blick. Beim Treffen der Bloggem Mittwoch vor einer Woche wurde auch kritisch bemerkt, ich würde recht wenig posten. Ja, das ist leider wahr und ich bin auch nicht glücklich über diesen Zustand. Aber ich sehe zuversichtlich auf die kommenden Wochen. Im Dezember bin sich wieder da – pünktlich zum nächsten 12tel Blick.

Bis dahin wünsche ich: gutes Wetter, eine stressarme Adventszeit (stressfrei gibt es nicht mehr…), trotz dunkler Tage und noch dunklerer Nächte doch das eine oder andere gelungene Foto. Und hier sind zum vorletzten Mal in diesem Jahr die neuen 12tel-Blicke bei Tabea.

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