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NaBloPoMo im Juli: Das heißt: 30 Tage, 30 Blogposts. Folge 1

Das mit dem Bloggen ist immer so eine Sache. Ich habe mal angefangen, weil ich ein paar Fotos zeigen wollte, die ich so nebenbei in meiner Freizeit mache. Das klappte auch ganz gut, bis wir im Februar vergangenen Jahres nach Helgoland reisten. Ich war ganz verzaubert vom Licht auf Insel, den Ausblicken und vor allem den vielen Tieren, die mich so nahe an sich heranließen. Ich postete ein paar Fotos von der Insel – und das war es auf einmal mit dem Fotografieren und dem Bloggen ebenso: Heimatfoto blieb für mehr als ein Jahr ohne Input und trocknete langsam ein. So al sHätte Bis ich gestern auf einen Blogartikel von Nina stieß und sah, dass sie sich damit an einem Schreibprojekt, dem NaBloPoMo von Makellosmag, beteiligt.

Solche Mitmachinitiativen gibt es zuhauf und eigentlich hänge ich mich nicht so gerne an die Projekte anderer dran. Aber manchmal kann das doch sehr befruchtend und fordernd sein, so wie 2013, als ich beim 12tel-Blick von Tabea Heinicker mitmachte. Ich lernte aus meinen Fehlern, wie man ein solches Langzeitprojekt zukünftig besser organisieren und planen könnte. Aber es waren auch ein paar interessante Fotos entstanden und so gestaltete ich aus der Serie noch eine kleine Kiez-Ausstellung im Café Provinz. An den 12tel-Blick und den Spaß den ich dabei hatte, musste ich denken, als ich von der Idee eines Nationalen Blog Post Monats (bzw. National Blog Post Month) las:
Die Idee dahinter: einen Monat lang jeden Tag schreiben. Entsprechend einfach die Regeln: ,keine vorgegebenen Themen, keine Mindestwortzahl, keine Regeln: nur du, dein Blog und 30 neue Posts.’(makellosmag.de)
Das gefällt mir. Nur eine Regel, und die heißt „Schreibe täglich!“. Nun bin ich wieder zu spät dran, deshalb halte ich mich diesmal an den ersten Schreibimpuls vom makellosmag.

Folge 1: Großartig und noch großartiger – Was macht einen großartigen Blog aus?

Ich kann nur für mich sprechen: Ein Blog (das Blog, das Webtagebuch) finde ich großartig, wenn ich es gerne lese.  So einfach ist das. Wenn ich Geschichten und/oder Bilder finde, die mich festhalten, zum Lachen oder Staunen bringen. Dabei ist es egal, ob es nur einzelne Texte oder Fotos sind, die mich fesseln, oder ob ich das ganze Blog durchstöbern möchte. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass eine gute Geschichte, ein heller Gedanke, ein brillantes Foto selten alleine auftaucht. Denn wo eine Perle ist, da sind noch mehr.

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