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NaPoBloMo Folge 3: Geheimnisse

Auch für die dritte Folge halte mich an die Frage des Makelosmag:
Schreibe über etwas, was die meisten Menschen nicht von dir wissen oder dir nicht zutrauen würden.

Dazu müsste  ich naturgemäß in die Köpfe meiner Mitmenschen schauen können. Außerdem bin ich inzwischen zu vielen Menschen begegnet, als dass ich auch nur erahnen könnte, wer was über mich weiß oder auch nicht weiß.

Was ich mir selbst nicht zugetraut hätte, sind Fotos von Sonnenuntergängen. Sonnenuntergänge – das ist Klischeés pur was ich selbstredend ablehne. Süßliche Romantik zwischen Palmen auf Fototapete, Baumarktposter mit Silhouetten von Paaren, die sich vor einer riesengroßen roten Sonne an den Händen halten und auf das golden schimmernde Meer hinausblicken. Das sind die Bilder, die ich dabei im Kopf habe, gesehen in zahllosen Partykellern (so bilde ich mir das jedenfalls ein).

Und dann stand ich an einem Juliabend, fast auf den Tag vor zwei Jahren, auf der Elsenbrücke zwischen Treptow und Friedrichshain und die Sonne versank orangeschillernd über der Spree. Ich konnte nicht anders, montierte die Kamera aufs Stativ und knipste eine ganze Serie. Hach. Naja, wenn es bei dem einen Mal bleibt ;)

Ein Post im Rahmen der NaBloPoMo–Reihe: Die Idee: Im Juli an jedem Tag ein Blogbeitrag.

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