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NaPoBloMo Folge 8 & 9: Die Arbeit hat mich wieder

... und trotzdem geht die gebloggte Burgenexkursion weiter, wenn es mich heute auch deutliche Überwindung kostet, die nächste Folge zu schreiben.

Als ich mich in den NaPoBloMo einklinkte, war ich noch mitten im Urlaub. Einem wunderbaren Balkonien-, an-der-Spree-sitz-und-aufs-Wasser-glotz-Urlaub. Kaffeetrinken, durch Museen schlendern, den Herrgott einen guten Mann sein lassen, wie man zu Zeiten der Gebrüder Grimm noch zu sagen pflegte. Da fällt bloggen leicht, wenm der Kopf frei und die Gedanken gelüftet sind. 

Seit Dienstag bin ich wieder auf Arbeit, in einem Job, der, nun ja, intensiv was mit Internet zu tun hat. Ich sitze also oft den ganzen Tag vor dem Schirm, tippe Texte, lese und schreibe Mails, bearbeite Fotos, schreibe Fehlertickets, teste Bugfixes – was man eben so als Onliner macht. Manche Menschen schnaufen kurz durch und machen dann mühelos weiter, wo sie auf Arbeit aufgehört haben. Ich gehöre nicht dazu, sondern brauche eine unproduktive Auszeit. Respekt für alle Menschen, die nach der Arbeit noch in die Abendschule gehen und das durchziehen.

Gestern also wurde es schon nichts mit dem Bloggen: Direkt nach der Arbeit sah ich mir in der Montagehalle im Wedding eine Ausstellung an, dann klingelte auch schon das Telefon. Ich wurde dringlich beim Doppelkopf verlangt. Da konnte ich natürlich nicht Nein sagen und schon war der Mittwoch vorbei.

Cadolzburg äüßeres Tor Relief
Am äußeren Tor.
Heute stelle ich fest, dass ich für die angekündigte nächste Etappe meiner Cadolzburg-Führung noch ein paar Infos nachlesen wollte und die geplanten Fotos sind auch recht schwierige Kandidaten und brauchen noch ein bisschen Nachbearbeitung. Deshalb zeige ich erstmal ein rohes Foto vom vorgestern bereits genannten Relief im Bossenmauerwerk des äußeren Tores der Cadolzburg. Kann es schon jemand erkennen? Der rote Burgsandstein ist sehr verwittert, die Konturen der Figuren sind verwaschen. Morgen, ganz ehrlich, morgen lese ich euch auch die Tafel vor, die unter dem Relief zu sehen ist. Eine echte Rarität (dem Himmel sei dank, möchte ich fast sagen) übrigens: keine 30 solcher „Kunstwerke“ aus dem Mittelalter sind in Deutschland und Österreich noch zu sehen, fast alle an oder in Kirchen. An einem weltlichen Bauwerk, wie hier an der Cadolzburg findet man es kaum. obwohl es vermutlich ein alltägliches Bildwerk in den mittelalterlichen deutschen Städten war. Aber dazu mehr in der nächsten Folge.

Ein Post im Rahmen der NaBloPoMo–Reihe: Die Idee: Im Juli an jedem Tag ein Blogbeitrag.

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