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Die Frühlingsfarben von Berlin

Diese Stadt ist eine echte Winterhölle. Grau, grau, grau. Doch sobald die Sonne wieder wärmt, kommen die Farben zurück. Bei jedem Spaziergang, jedem Weg zur und von der Arbeit entdecke ich die Buntheit von Berlin. Jeder Frühling bringt etwas Neues, zum Beispiel den knallgelben VW Bully auf dem kleinen Markt auf dem Herrmannplatz, die syrischen Konditoreien und Läden, die drölfzigmillionen Nusssorten und geröstete Sonnenblumenkerne verkaufen. 

Ein gelber VW Transporter - ein VW Bully der ersten Generation -  auf dem Berliner Hermann-Platz
In einem umgebauten VW-Bully wird auf dem Hermannplatz Kaffee gebrüht.

Nüsse, geröstete Kerne und so in bunten mit arabischer Kalligrafie verzierten Behältern
Persischer Knabberladen in Kreuzberg.

Schaufenster einer Änderungsschneiderei mit Kindernähmaschinen
Schneiderladen und Reinigung in Kreuzberg

Menschen in der Sonne am Ufer des Berliner Flutgrabens
Ein Himmel in C64-Farbe.
Wo der Flutgraben in den Landwehrkanal fließt, wirft die Sonne keine Schatten.

Auch wenn ich meine Ricoh GR II sehr liebe, habe ich doch ab und zu auch noch die schon leicht marode Samsung EX1 dabei, so wie bei diesen Fotos. Irgendwie mag ich die leicht ausgefressene Optik und das luzide Himmelblau, wahrscheinlich weil es mich an den Sommerhimmel der Summergames auf dem C64 erinnert.

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Es gab schon einige in meinem Leben. Kantige, Zickige, Schmiegsame, Unauffällige, Laute, Professionelle und welche mehr zum Spielen, denn zum ernsthaften Arbeiten. Ich rede hier von Fotoapparaten – und wer schon einmal ernsthaft über einen längeren Zeitraum fotografiert hat, wird mir womöglich zustimmen, dass sich zwischen dem Apparat und dem fotografierenden Menschen mit der Zeit eine gewisse (haptische) Beziehung aufbaut.

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Fotospielereien mit Cyanotypie

Letzthin machte mich ein SpOn-Artikel zu “ifon-Fotos im Blaudruck” auf die Cyanotypie aufmerksam.. Die Ergebnisse sahen interessant aus – allein durch die außergewöhnliche Struktur und Farbe. Natürlich funktioniert Cyanotypie auch ohne ifon. Man kann die Negativ-Vorlagen aus jedem beliebigen Digitalfoto erzeugen. Wer (noch) eine Dunkelkammer hat und gerne mit noch mehr Chemikalien panscht, kann auch aus jedem beliebigen Negativ tolle Vorlagen vergrößern.
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Helgoland: Bombentrichter, Kegelrobben und ganz viel Ruhe

Moin, moin. Heute gibt es ein paar Postkartenfotos von Helgoland. Frisch gemacht und gepostet, während ich hier noch auf der Insel sitze und gerade den Blick von Bild Nummer 4 von meinem Schreibplatz aus sehe. Bis Freitag bin ich noch auf dem Wind umtosten Nordsee-Inselchen und  genieße die dörfliche Ruhe und Abgeschiedenheit. Und das Meerwasserschwimmbad, in dem man auch im Februar im Außenbecken im gut geheizten Wasser seine Bahnen zieht. Nur am Kopf kann es um die Jahreszeit ein bisschen kühl werden. 
Bemerkenswert finde ich das reichliche Angebot an geistigen Getränken aller Couleur und Preisklassen, die hier in zahlreichen Schnapsläden angeboten werden. Denn aus irgendwelchen historischen Gründen wird das Zeug auf Helgoland ohne Mehrwertsteuer und Zollgebühren angeboten und ist dementsprechend billig.Zur Insel will ich jetzt gar nicht viel mehr schreiben: dazu gibt es reichlich Infos auch im diesem unseren Internet, aber die bewegte Geschichte hat hier eine Menge Spuren hinterlas…