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„Geschichte des Aurach-, Fembach-, Seebach- und Zenngrundes“ - Geschichtsforschung des 19. Jahrhunderts neu aufgelegt

Sommerlandschaft Getreidefeld, Gebüsch, blauer Sommerhimmel mit Wolken
Ist das der Rangau?

Alles begann mit dem Rangau.

Oder besser: mit der Suche nach der Bedeutung des Wortes „Rangau“.
Rangau: So hießen mit Vornamen Pils, Helles und Bock, die unsere Dorfbrauerei herstellte. Auf den Bierdeckeln und Abrechnungsblöcken, die das Brauhaus Wilhermsdorf verschenkte, stand „Rangau-Biere von besonderer Güte“.
Pilstulpenglas mit Aufschrift Rangau Pils steht auf Notebook
Als das Brauhaus Wilhermsdorf noch braute, zum Beispiel Pils

Niemand konnte mir eine befriedigende Erklärung geben, was dieser Rangau sein sollte. Mein Vater wusste es nicht, obwohl er es behauptete („Na, so heißt unsere Gegend“). Warum sollte diese Gegend in Mittelfranken so heißen, wenn sie niemand bei diesem Namen nannte?

Und dann kam das Internetzeitalter und ich tippte das Wort „Rangau“ in Google ein. Tatsächlich erhielt ich ganz viele Ergebnisse, jedoch mit der fast wortgleichen Erklärung:
Die Bezeichnung „Rangau“ leitet sich von dem bei Bad Windsheim in die Aisch mündenden Bach Rannach ab (Rannachgau). (Quelle Wikipedia)
Diese Aussage fand und finde ich noch immer unbefriedigend. Warum soll ein Rinnsal von Bach, den niemand kennt, namensgebend für eine ganze Landschaft sein? Vor allem weil der „Rangau“ heute angeblich den Landkreis Fürth, Teile des Landkreises Ansbach und den Südwesten mit Schwabach etc. umfasst. Die genannte Rannach allerdings plätschert weit weg davon entfernt bei Bad Windsheim in die Aisch. 

Auf der Suche nach dem Rangau

Ich machte mich also weiter auf die Suche. Dabei stieß ich auf ein Buch vom 1841. Georg Ludwig Lehnes heißt der Autor und schreibt darin über die „Geschichte des Aurach-, Fembach-, Seebach-, und Zenngrunds in Mittel- und Oberfranken“.

Nackte Apfelbäume vor schütterem Wäldchen über dem Zenngrund
Der Landstrich kann auch ganz schön karg sein.

Vom Rangau spricht er nur als historisches Gebilde, die Herkunft leitet er von einem vorgeblich slawischen Wort „Rana“ (die Landschaft laut Lehnes) ab. Aber er selbst nannte den zeitgenössischen Landstrich nicht Rangau, woraus wir schließen können, dass selbst in dieser nationalbesoffenen Zeit um 1840 niemand vom Rangau sprach. Der Name musste also eine spätere Neuerfindung sein. Und endlich fand ich, neben Lehnes, einige Quellen, wobei mir auch die Namensberatungsstelle der Uni Leipzig mit dem Verweis aufs Gewässernamensbuch weiterhalf:
  1. Georg Ludwig Lehnes: Er nimmt einen slawischen Namen als Ursprung an: „Rana, die Landschaft“. Eine Herleitung aus dem Slawischen findet sich im Deutschen Gewässernamenbuch: Dort wird ein Fluss Rannach in der Steiermark genannt, der demnach vom slawischen *ravЬna „(kleine) Ebene“ abgeleitet sein soll (Quelle: Albrecht Greule. Deutsches Gewässernamenbuch. Berlin 2014, S. 425.) Im Gewässerwörterbuch findet sich zur Rannach dann folgender Eintrag: „Die Grundform des Flussnamens wird aus den Nennungen des Landschaftsnamens Rangau erschlossen als (ahd.) Ran(n)-aha, wobei das Grundwort aha angefügt wurde, um Fluss- und Landschaftsnamen zu unterscheiden.”

    Wie soll man das nun einordnen? Die Rannach könnte so heißen, weil es auch einen Rangau gab - der Ran(n)-Gau ist die Landschaft, die Ran(n)-Ach ist der Fluss? Das klingt erstmal logisch. Doch könnte es nicht sein, dass die Rannach erst später, viel später und dann nach dem Rangau benannt wurde? Und der doch einen slawischen Namen - die kleine Ebene - hatte?

    Denn das schreibt Herr Dietz, Gymnasialrektor aus Windsheim, im Jahre 1760:
  2. Georg Wilhelm Dietz: „In der Gegend von Windsheim ist ein kleiner Bach, welcher noch jetzt die Rannach heißt. Er ist in den Landkarten lange nicht sichtbar gewesen, bis er endlich 1760 in der Homännischen Karte von Windsheim, obgleich ohne seinen Namen, abgebildet worden ist.“ (Quelle. „Vom Rangau, ein Beytrag zur Geographie Frankens in den mittlern Zeiten“ in: Journal von und für Franken. Band 6, S. 548--577. Nürnberg 1793)

    Ein knapp 13 Kilometer kurzer Zufluss der sehr viel größeren Aisch, kaum mehr als ein Graben, soll also namensgebend für eine ganze Landschaft sein? Dabei taucht das Gewässer - wie Dietz im gleichen Aufsatz schreibt - erst 1760 überhaupt auf Karten auf -- zu diesem Zeitpunkt wohlgemerkt noch ohne Bezeichnung. 
  3. Und jetzt kommen wir zu Valentin Fürstenhöfer, Grafiker und Heimatschriftsteller, später Kreisheimatpfleger im Landkreis Fürth: „An der Rannach, einem Bächlein, das ... westlich von Windsheim in die Aisch mündet, entstand ein solcher Königshof ... Es bildete sich um den Königshof ein kleiner Urgau, der nach dem Bächlein benannt wurde, also Rannachgau, daraus Rangau wurde. Ein Bach hat also unserer Heimatlandschaft den Namen gegeben, der dann bei dem weiteren Vordringen der Franken auf das Gebiet der Rednitz übertragen wurde.“ (Zitiert nach: Valentin Fürstenhöfer. So schön ist der Rangau. S. 12. Nürnberg, 5. Auflage 1983.)
Wie schön sich doch alles fügt... Man könnte fast meinen, da hat jemand in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts dringend einen Identifikationsbegriff für eine zu dem Zeitpunkt „namenlose“ Landschaft gesucht.

So viel zum Rangau und was ich dazu zusammengetragen habe.

Doch zurück zur „Geschichte des Aurach-, Fembach-, Seebach-, und Zenngrunds in Mittel- und Oberfranken“ (wo diese Ergebnisse noch etwas ausführlicher stehen (Anmerkung D auf Seite 12f.).

Als ich nun darin zum Rangau doch nicht die gewünschten Fakten gefunden hatte, las ich weiter und stieß bei der Lektüre des Buches auf etliches, wasmir bekannt vorkam. Ich las über den bereits 1890 abgetragenen Druidenstein am Dillenberg, von dem uns früher meine Grundschullehrerin Frau K. erzählte, als wäre sie persönlich darauf herumgewandert, von der „Eppeleinsburg“ in Neuschauerberg (inzwischen bekannt durch den „Drachenlord“), in deren ehemaligen Burggräben wir als Grundschüler beim Wandertag herumrannten.

Gräber unter alten Bäumen auf einem jüdischen Friedhof
Grabsteine aus Jahrhunderten.
Den von 1454 wird aber niemand finden, der Sandstein ist stark verwittert.

Ich las über den ältesten Grabstein auf dem jüdischen Friedhof von Wilhermsdorf (1454), über die die Baukosten der Kirche (70.000 Gulden) und die Existenz einer jüdischen Buchdruckerei. Vieles mag aus der Chronik des Pfarrers Wibel stammen und doch spürte ich einen kleinen Aha-Effekt, als mir klar wurde, wo die ganzen historischen Versatzstücke herstammten.

Blick ins Tahl auf die evangelische Kirche Wilhermsdorf
70.000 Gulden - dafür gibt es schon ein ordentliches Trumm Kirche

Ich war fasziniert, auch weil ich dieses Stück früher Regionalgeschichte spürbar mit Herzblut, aber doch historisch-sachlich geschrieben war. Ich hätte das Buch nun gerne selbst gehabt, aber das Original ist zu vernünftigen Preisen nicht zu haben; ein späterer Faksimiledruck taucht bisweilen in gebrauchten Exemplaren auf.

Schnapsidee Reprint

Weil mich gerade wieder meine etwas eingerosteten Kenntnisse im Textsatzsystem LaTeX auffrischen wollte, kam ich auf die Idee, mir das Buch aus den öffentlichen Quellen ganz einfach selbst zu setzen. Eine Schnapsidee, denn „ganz einfach“ war gar nichts, wie sich schnell herausstellte. Aber selbst schuld - ich wollte ja nicht nur die vorliegenden PDF-Kopien des Buchs einfach reproduzieren, sondern ein richtiges neues Buch machen.

Die Gründe

  • Das Original-Buch ist zeittypisch in einer relativ schwer lesbaren Frakturschrift gesetzt.
  • Der Text wimmelt von altertümlichen Formulierungen und Berufsbezeichnungen, Fachbegriffen aus dem Kirchen- und Lehnsrecht
  • Namen und Orte weichen in der Schreibweise oft von den heutigen Bezeichnungen ab.
  • Für manche Annahmen, wie die Wüstung Zennhausen bei Neuhof an der Zenn, gibt es mittlerweile handfeste archäologische Nachweise. Das sollte unbedingt ins Buch – aber wie bekommt man Anmerkungen und Ergänzungen in ein Faksimile?
  • Manches ist einfach falsch, muss aus der Zeit verstanden werden und sollte heute nicht mehr unkommentiert stehen bleiben.
Besonders spannend fand ich jedoch, dass das Buch einen Einblick in die wissenschaftliche Publikationspraxis der damaligen Zeit gab. Gelehrte finanzierten die Veröffentlichungen selbst, holten sich aber Vorschüsse von zahlungskräftigen Interessenten. Dieses „Subscribenten“-Wesen finden wir in der Einleitung des Buches dokumentiert.

Lehnes dankt nicht nur „den Herren Subscribenten, die durch ihre Bereitwilligkeit dieses Vorhaben unterstützten“, er listet sie auch fein säuberlich auf - alle 96 mit Herkunft und gekauften Exemplaren. Es ist das Who-is-Who der Honoratioren aus den beschriebenen Orten. Fränkische Adlige wie die Seckendorff sind ebenso aufgelistet wie Gastwirte, Fabrikanten, Geistliche und Beamte. Es sind aber tatsächlich nur Männer. Am Ende des Artikels habe ich sie alle aufgelistet.

Der holprige Weg zum fertigen Buch

Die Neuveröffentlichung gestaltete sich dann weitaus langwieriger und komplizierter als ich mir das anfangs vorgestellt hatte.

Mein Plan

  • Die Scans nehmen und mit der Onlineversion des Abbyy-Finereader (kann Fraktur) via OCR in Text wandeln,
  • alles „Mal eben“ mit LaTeX formatieren,
  • kurz korrigieren, ein paar Anmerkungen, fertig.

Realität

  • Das Original war auf so dünnem Papier gedruckt, dass der Text der Rückseiten im Scan durchschlug. Die Texterkennung kam mit diesen Helligkeitsunterschieden und auch den Altersflecken im Papier nur schlecht zurecht, so dass ich ganze Seiten abtippen musste.
  • Die Fußnoten des Originals waren nicht nummeriert, sondern mit Kreuzen und Sternen markiert. Das von Hand nachzubauen? Also erst einmal den kompletten Fußnotenapparat mit automatischer Nummerierung neu erstellen.
  • Das halbe Buch besteht aus gesperrt gesetzten Wörtern und im Index ist praktisch jedes Substantiv verschlagwortet. Das verlangte editorische Entscheidungen...
  • Die Recherche für die eigenen Anmerkungen zog sich durch Bibliotheksbesuche deutlich in die Länge, für die unübersetzten lateinischen Zitate musste ich mein Schullatinum aus dem Jahre des Herren 1987 reaktivieren.
  • Und schließlich Korrektur lesen, Korrektur lesen, Korrektur lesen, Korrektur lesen (und trotzdem immer noch etwas übersehen).
Am Ende steht ein 104-seitiges Büchlein (Original: 112 Seiten) mit einem doppelten Anmerkungsapparat, Register und einem kleinen Nachwort, nebst Hinweisen zur Edition und einem kurzen tabellarischen Lebenslauf von Georg Ludwig Lehnes (danke dafür an Günter Lipp, Kreisheimatpfleger in Ebern).

Im Grunde habe ich die „Geschichte des Aurach-, Fembach-, Seebach-, und Zenngrunds in Mittel- und Oberfranken“ nur für mich neu gesetzt. Eine Fingerübung und ein Lernstück, um für spätere Satzprojekte wieder tiefer in die Möglichkeiten von LaTeX und ein paar sehr hilfreiche Pakete, KOMA-Script, LuaTeX einzutauchen. Ein Hobby, das mir sehr viel Ruhe und Zufriedenheit gibt.

Die Ausgabe für mein Bücherregal und ein paar zusätzliche Exemplare habe ich bei epubli als Print-on-Demand-Ausgabe herstellen lassen. Wer daran Interesse, kann es dort auch bestellen. Bei heftigem Interesse sind einzelne Bücher bei mir gegen Porto zuzüglich zum Buchhandelspreis zu bekommen. Anfragen bitte über das Kommentarfeld mit Mailadresse. Dass das Buch angeblich bereits die x-te Auflage erreicht hat, kommt von meinen Fehlerkorrekturen. Man kann bei epubli nämlich beliebig oft die Druckdatei aktualisieren - was ich auch gemacht habe, als ich noch Fehler entdeckte.

Georg Ludwig Lehnes
Geschichte des Aurach-, Fembach-, Seebach- und Zenngrundes in Mittel- und Oberfranken . Bearbeitete und kommentierte Neuausgabe
April 2019 (Originalausgabe: Neustadt an der Aisch 1841)
104 Seiten 
9,80 Euro
ISBN: 9783748532583

Das Original gibt es zum Nachlesen bei Google-Books oder in zwei Exemplaren der Bayerischen Staatsbibliothek - online und zum Bestellen in Papier.

Blick ins Buch

Cover 


Inhalt

Vorwort
Verzeichnis der Herren Subscribenten
§ 1. Ansicht des Aurach-, Fembach-, Seebach- und Zenngrundes
§ 2. Geschichte der Gegend vor der Erbauung von Ortschaften
§ 3. Älteste Bewohner – Erste Landeskultur – Völkerwanderung; Folgen derselben – Heidnische Grabhügel – Religion und kirchliche Verfassung
§ 4. Ausbreitung des Christentums – Kirchen und Schulen – Spitäler
§ 5. Diözesan- und Kapitelverhältnisse – Reformation; Kapitelverhältnisse nach derselben 40
§ 6. Staats- und Gerichtsverfassung zur Zeit der Gauverhältnisse – Überreste einer Gaugerichts-Malstatt – Schlösser und Burgruinen des Adels – Ritterkanton Altmühl
§ 7. Hochstraßen – Handel und Gewerbe – Kulturstufe; Verfall derselben
§ 8. Kriege und Fehden der Raubritter; Folgen derselben
Namens-, Orts- und Sachregister
Nachwort zur Neuausgabe
Editorische Notiz
Georg Ludwig Lehnes: Vita und Schriften

Schmutztitel und Vorwort

„Verzeichnis der Herren Subscribenten“

  1. Abel, Landgerichts-Scribent in Herzogenaurach
  2. Adam, Gastgeber in Obernzenn
  3. Artmeyer, Herrschaftsgerichts-Scribent in Markt Scheinfeld
  4. Auernhammer, kgl. Studienlehrer in Neustadt a. d. Aisch
  5. Barthe, kgl. Senior und Pfarrer in Laubendorf
  6. Baumüller, Gastwirt und Gutsbesitzer in Hannberg
  7. Beck, kgl. Pfarrer in Hagenbüchach
  8. Beck, Bierbrauer und Gastwirt in Hagenbüchach
  9. Brock, Kantor in Vach
  10. Bub, Zimmermeister in Neustadt a. d. Aisch
  11. Bürkert, Gutsbesitzer in Linden
  12. Butterhof, Mühlbesitzer in Losaurach
  13. Deppert, Stadtmusikus in Langenzenn
  14. Dittler, Gemeindevorsteher in Münchaurach
  15. Dornauer, Rendant in Herzogenaurach
  16. Dorsch, Bürgermeister in Herzogenaurach
  17. Eberdt, kgl. quiesc. Civiladjunct in Markt Neuhof
  18. Eberlein, Schuhmachermeister in Linden
  19. Eckert, Mühlbesitzer in Flechsdorf
  20. Dr. Eichhorn, kgl. Landgerichtsarzt in Herzogenaurach
  21. M. Engelhardt, kgl. Pfarrer in Vach
  22. Erckert, Patrimonialrichter in Obernzenn †
  23. Esper, kgl. erster Pfarrer in Wilhermsdorf
  24. Eysenbeis, Mühlbesitzer in Marbach
  25. Fickenscher, Kantor in Obernzenn
  26. Forster, Gutsbesitzer in Vach
  27. Fürst, Besitzer des Charlottenhofes
  28. Gebhardt, kgl. Pfarrer in Linden
  29. Gechter, Joh. Leonh., Tabakfabrikant in Bruck
  30. Giel, Schullehrer in Buchen
  31. Grau, Gastwirt in Unternzenn
  32. Haas, Kantor in Rügland
  33. Habermann, Revierförster in Egenhausen
  34. Häres, Bürgermeister in Langenzenn
  35. Heim, Kammeramtmann in Neustadt a. d. Aisch
  36. Heinlein, Bäckermeister und Bierbrauer in Herzogenaurach
  37. Heller, Gemeindevorsteher in Renndorf
  38. Herbst, Apotheker in Markt Erlbach
  39. Hergott, Rendant in Wilhermsdorf
  40. Heyd, Tierarzt in Hagenbüchach
  41. Hiller, Kameraldiener in Schwarzenberg
  42. Holzmann, Karl, Bierbrauereibesitzer in Vach
  43. Kellermann, Joh. Leonh., Specereihändler im Markt Neuhof
  44. Kern, Lorenz, Gutsbesitzer in Steudach
  45. Dr. Killinger, kgl. Advokat in Gunzenhausen
  46. Klumm, Buchbindermeister in Herzogenaurach
  47. Kohlmann, Landgerichts-Scribent in Herzogenaurach
  48. Kroher, Forstverwalter in Vierns [sic!]
  49. Leykauf, Gemeindevorsteher in Hagenbüchach
  50. Lindner, kgl. Pfarrer in Ullstadt
  51. Lotzbeck, Chirurg in Markt Neuhof
  52. Lützelberger, kgl. Camerar und Pfarrer in Trautskirchen
  53. Martin, Verwalter in Obersteinbach
  54. Maurer, kgl. Senior und Pfarrer in Oberhöchstädt
  55. Menzel, Bäckermeister in Vach
  56. Müller, kgl. Landrichter in Herzogenaurach
  57. Müller, kgl. Pfarrer in Rügland
  58. Münch, Privatier in Obernzenn
  59. Neuschütz, Magistratsrat in Langenzenn
  60. Rittinger, Amtmann in Obernzenn
  61. Die Gemeinde in Oberulsenbach
  62. Pfannenmüller, Gutsbesitzer in Boxbrunn
  63. Pfeiffer, Schullehrer in Gleisenberg
  64. Popp, Besitzer der Leitsmühle
  65. Reuthner, Landstand und Bierbrauereibesitzer in Vach
  66. Roderus, Schullehrer in Emskirchen
  67. Schaller, kgl. Forstgehilfe in Herzogenaurach
  68. Dr. Scharold, kgl. Landgerichtsarzt in Markt Erlbach
  69. Scheidemandel, Patrimonialrichter in Rügland
  70. Schlerert, Curatus in Virnsberg
  71. Schlicker, Bierbrauer in Obernzenn
  72. Schlicker, Metzgermeister in Obernzenn
  73. Schmidt, kgl. Landgerichtsaktuar in Markt Erlbach
  74. Dr. Schmidt, praktischer Arzt in Dachsbach
  75. Schmidt, Mühlbesitzer in Vach
  76. Schmidt, Glasfabrik-Aufseher in Vach
  77. Schmidt, Besitzer der Gauchsmühle
  78. Schramm, kgl. Stadtpfarrer in Langenzenn †
  79. Schröppel, Magistratsrat und Kaufmann in Langenzenn
  80. Schuh, Schmiedemeister in Linden
  81. Schuh, Wagnermeister in Linden
  82. Schultheiß, gutsherrlicher Sekretär in Unternzenn
  83. Seckendorff, Max v., Freiherr, in Obernzenn
  84. Sewald, Chemikus in Hohholz
  85. Sichermann, Forsteiförster in Markt Neuhof
  86. Stang, Ökonom in Neundorf †
  87. Stapf, kgl. Dekan in Markt Erlbach †
  88. Tretzel, kgl. Dekan in Uehlfeld
  89. Türkis, Pfarrvikar in Diespeck
  90. Vierzigmann, kgl. Civiladjunct in Herzogenaurach
  91. Vierzigmann, Tabakfabrikant in Stadeln
  92. Vogel, Georg, Gutsbesitzer in Puschendorf
  93. Weth, kgl. Senior und Pfarrer in Sugenheim
  94. Wick, Wagnermeister in Hagenbüchach
  95. Winnerlein, Mühlbesitzer in Schauerberg
  96. Wunder, Herrschaftsrichter in Wilhermsdorf
  97. Wurster, Freiherr v., kgl. Kämmerer in Wilhermsdorf †
  98. Zäuner, Gerichtsdiener in Obernzenn
    Auszug §6
    Seite 48/49 §6

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